27.9.2015 - mit dem Model S einmal Südtirol und zurück

27.9.2015 - mit dem Model S und Familie einmal Südtirol und zurück

Wir hatten ja schon mit unserer Renault Zoe bewiesen, dass Familienkurzurlaub elektrisch bereits problemlos machbar ist. Für ein paar Tage Steiermark ist der dafür notwendige Stauraum im Zoe durchaus ausreichend. Was aber wenn man mit Kind und Kegel doch mal eine ganze Woche oder mehr und vor allem weiter wegfahren möchte? Das haben wir in dieser Woche mit einer Woche Südtirol ausprobiert.

Unser erster wirklich längerer urlaub - auch von der Strecke her - ging wie erwähnt nach Südtirol. Ca. 550 km rein elektrisch in eine Richtung zu überwinden, mit Sack und Pack, wie man so schön sagt.

Da muss ich mich nun doch gegenüber den Vätern entschuldigen und zugeben, dass man für so einen Urlaub dann doch mehr Platz braucht als ein kleiner Kompaktwagen wie der Renault Zoe bietet. Wir bedanken uns bei den vielen Mitgliedern des TCA, die uns ohne Umschweife ihr Model S zur verfügung gestellt hätten und danke an Mitglied und Vorstand Gregor, dessen Angebot wir dann gerne angenommen haben.

Wie man sieht bietet das Model S super viel Platz und wir haben ihn gut ausgenützt. Kindersitz war dank Isofix gar kein Problem.

Los gings mit 416 km Ladestand zum Supercharger nach Villach als erste Etappe. Der lag zufällig am Weg nach Südtirol. 346 km in einem Schwung problemlos mit einem unglaublichen Durchschnittsverbrauch für eine 2,5 tonnen Limousine!!

Dort angekommen gab es dann in der nahegelegenen Bikerbar einen guten Kaffee. Kaum war der ausgetrunken war das Model S auch schon wieder voll und die nächsten 416 km waren im Akku.

Zweite Etappe war dann nur knapp 180 km nach Südtirol ins Pustatal. Da sparten wir nicht unbedingt mit der Energie, blieben aber im Schnitt doch unter 200 Wh/km. Gesamt war es trotz der langen Fahrt unglaublich entspannt. Ich bin zwar schon öfters mit dem Model S gefahren, aber nicht so lange Strecken. Das Reisen mit dem Model S ist dank super Laufruhe, einfachster Navigation und einer dank Supercharger beinah unendlichen Reichweite einfach nur angenehm. Unser Kleiner hat fast die ganze Fahrt brav aus dem fenster geguckt bzw. die meiste Zeit geschlafen.

Ankunft beim Turmhotel Gschwendt am Abend und sofort eine Steckdose bekommen. Dreh- oder Kraftstrom mit 16A oder eben Schuko, was bei einer Woche Aufenthalt natürlich vollkommen ausreichend ist. Auch gleich den ersten Fan gefunden - ein Gast (mit Audi-kombi angreist) meinte gleich mal, dass das mal ein gscheites Auto sei, hehehe. So ist es mir am liebsten, damit braucht es keine langen Erklärungen. Er war über Tesla und das Model S erstaunlich gut im Bilde.

Die nächsten zwei Tage ging es per Muskelkraft über die Berge rund um das Pustatal in Südtirol. Unterbrochen von zwei Tagen Wintereinbruch.

Am Freitag haben wir dann doch wegen Schlechtwetters ein Tag früher abgebrochen und die Rückfahrt in der Früh wieder Richtung Heimat in Angriff genommen.

Unser Hotelier hat uns die ganze Woche mit Strom versorgt. Schuko war allemal ausreichend, waren ja zumeist zu Fuß unterwegs. Notfalls hätten wir eben auch Starkstrom gehabt, aber war nicht notwendig. Die Schlechtwettertage überbrückten wir mit Städtebesuch in Bruneck und Inichen, ein paar regionale Spezialitäten ausprobieren und Hallenbadbesuch während es draussen regnete und schneite.

Südtirol wird ganz sicher wieder für einen Urlaub anvisiert, aber dann nur mit etwas umfangreicheremm Freizeitangebot im Hotel bzw. Umgebung für Kinder. Das hat ein wenig gefehlt und auch die Möglichkeit sich in einer Sauna oder Welnessumgebung mal ein wenig gedanklich fallen zu lassen. Aber es war ja Wandern angesagt, also ... ;-)

Der weg zurück war nicht gerade von energieeffizientem Fahrverhalten geprägt. Wozu auch, mit einem Tesla und dem Superchargernetz braucht man sich nicht bei jeder Fahrt überlegen, ob jetzt 10 km/h mehr oder weniger. Das Verhältnis Ladezeit zu Fahrzeit ist bei Tesla nicht mehr wirklich relevant. Daher zisch nach Villach und wusch über Graz nach Hause. Schwupps war es inklusive etwas längerer Mittagspause für die rund 550 km in etwa ein halbe bis dreiviertel Stunde weniger Fahrzeit.

Wir schauen uns mal um. Ein gebrauchtes oder neues Model S oder eventuell auch das neue Model X ist wohl unser nächster, keine halbherzigen Lösungen der grossen Hersteller mehr. Da geht mehr und besser - Tesla macht es vor und wir machen mit ;-)) Stinkt ihr noch oder stromert ihr schon?

Mit elektrischen Grüßen

Be electrified !

Euer TeslaTester