Ein Tag lang Model S fahren

Ein Tag mit dem Model S von Tesla

Was sagt man, wenn man von seinem Service-Center (oder Werkstatt) ein Model S als Ersatzwagen für einen Tag zugesagt bekommt? Natürlich nicht "nein", eh klar. Zwar hatte ich schon ein, zwei Probefahrten mit dem Flaggschiff der Elektromobilität, aber einen ganzen Tag damit herum zu fahren schlägt man natürlich nicht aus.

Wie üblich unter uns Teslanern, hab ich die Gelegenheit auch gleich genutzt, den Virus weiter zu verbreiten. In Absprache mit der GF meines Arbeitgebers konnte ich in meiner etwas gedehnten Mittagspause, das Model S direkt vor das Firmengebäude stellen und den Mitarbeitern die TOP-Technik hautnah erleben lassen.


Viele begeisterte Kollegen und Kolleginnen saßen Probe, probierten all die Hight-Tech-Gimmiks aus und hatten natürlich einen Haufen Fragen. Ich hoffe ich hab nichts unbeantwortet gelassen. Als Highlight drehten wir dann noch ein/zwei Runden um den Block. Das Grinsen war perfekt! Auch wenn manche die Anschaffung leider als ko-Kriterium sahen - angesteckt ist angesteckt. Sorry ;-))
Danke an dieser Stelle an die GF der RSO GmbH !

Die Fahrten über den Tag waren echt super. In der Kürze einer Probefahrt entdeckt man nicht alles was einem gefällt oder stört. Heute hatten wir etwas mehr Zeit auf die Kleinigkeiten zu achten und ... was soll ich sagen. Es gibt nichts zu bemängeln. Unglaublich viel Platz, bequeme Sitze, Antrittsstärke und eine Laufruhe ... unvergleichlich.

Am Abend gab es dann noch eine kleine Runde für einen Mitarbeiter eines meiner Werbeflächensponsoren, Firma Regro Elektrogroßhandel. Das Model S wurde schon am Vormittag an der Regro-Zapfsäule am Standort in Wien 19 begutachtet. Danke an dieser Stelle an die Firma Regro für die Unterstützung und den zur Verfügung gestellten Strom.

Nun ein wenig zum Wagen selbst. Ganz besonders gefallen hat mir der Abstandssensor. Sowohl hinten als auch vorne werden knappe Abstände mit einem unaufdringlichen Ton gemeldet und die verbleibenden Zentimeter angezeigt. Die Automatikschaltung hätt ich gerne aus dem Roadster übernommen. Dieser Mercedes-Hebel hat mich nicht begeistert, ist aber auch nicht weiter schlimm. Roadster-verwöhnt halt.
Auch das automatische an- und abschalten des Abblendlichts (z.B. in und aus dem Tunnel) find ich super. Beim Roadster vergess ich immer abzudrehen. Wer glaubt schon an Licht am Tag wenn die Sonne am Himmel steht.

Das große Display ist natürlich der Hammer mit seinen umfassenden Funktionen. Hab ja bei meinem Testfahrtvideo (VIDEO) mal angemeckert, dass das etwas störend wirkt. Diesmal empfand ich das überhaupt nicht - bis auf die Fingerspuren am Display, aber das ist was anderes.
Beim Abruf der vollen Leistung bemerkte ich dann doch ein leichtes schlingern des Hecks. Was bei der Gewalt von 600 Nm nicht verwunderlich ist, aber mich etwas überrascht hat. Ähnliche Erfahrung gab es im Forum dazu auch schon. Wenn man es weiß, sollte es kein Problem sein, das im Griff
zu haben. Man macht ja auch nicht permanent Powerstarts.

Spannend war dann noch die heimische Garage. Wenn es links und rechts mehr als ein Zentimeter war, dann war es viel ;-) Auf der Beifahrerseite ein- und aussteigen ist eher unmöglich als schwierig. Das Tor ging erst zu als ich mein Garagengerümpel an der Front aus dem Weg räumte. Tja, dem
Wagen kann man keinen Vorwurf machen.

Das Tor ging zu und das war es, kein Vorbeikommen mehr vorne oder hinten - maßgeschneidert sozusagen ;-)
An der Schuko hat er dann genüsslich genuckelt. Hatte meine CEE-Reduktion im Roadster vergessen, daher halt langsames Laden - hatte es ja auch nicht eilig.

Sieht so aus als würde in Kürze ein Online-Formular ausgefüllt ... ähnlich wie vor knapp 3 Jahren. ;-)

Elektrische Grüße

BE ELECTRIFIED!

Euer TeslaTester