19.05.2017 - Elektrischer Trip mit Tesla Model S nach Ungarn

19.05.2017 - Elektrischer Trip mit Tesla Model S nach Ungarn

Von 19. auf 20. Mai 2017 stand ein Besuch bei Muttern/Großmuttern im Paprikaland an. Mit einem geliehenen Model S der neuesten Generation von www.tesla-vermietung.at, (danke an Matthias an dieser Stelle) haben wir uns mit unseren zwei Jungs und Sack und Pack auf den Weg gemacht.

Nicht dass hier der Eindruck entsteht, ich hätte die ca. 170 km in die ungarische Pampa unserer Familienkutsche - einer Zoe - nicht zugetraut, auch der Tesla Roadster wäre kein Problem gewesen, aber die Kinder wollten einfach nicht im Kofferraum mitfahren. Scherz beiseite - ich wollte einfach vor Mami ein wenig aufschneiden, hehehe.

Na, wie war also die Fahrt mit der neuesten Generation? Model S fuhren wir ja nicht zum ersten mal, aber diesesmal wollte ich auch mal den Fahrassistenten ausprobieren, der ja schon einen guten Ausblick auf künftig autonomes fahren bieten soll. Um den Rest wie Reichweite, Akkustand, irgendwelche Ladesäulen auf dem Weg und die sonstigen Wehwehchen, die Otto-Normalverbraucher damit hätte, sind mir egal. Nach nunmehr 6 Jahren und über 150.000 elektrischen Kilometern, kenne ich diese klassischen Symptome der Verbrennerkrankheit nicht mehr.

Mit zwei Kindern im Fonds konnte ich natürlich nicht jeden Schabernack mit der Technik anstellen, aber der Abstandstempomat hat mich schon mal äußerst beeindruckt. Fahre grundsätzlich sehr gerne mit Tempomat, was aber bei der volatilen Fahrweise der meisten Petrolheads oftmals jäh unterbrochen wird. Egal, Abstandstempomat im Model S - einfach nur geil! Ich hatte das Glück das vor mir jemand offenbar über einige Kilometer den Weg mit mir teilte. So fuhren wir durch Ortschaften, über Landstraßen, hielten an Ampeln, fuhren durch Kreisverkehre ... und alles ohne ein einziges mal aktiv aufs Bremspedal oder Strompedal zu treten. Irre ... zwar waren die Sinne überaufmerksam und sowohl Hand als auch Fuß in Alarmbereitschaft, jedoch alles easy gelaufen. Das war echt der Hammer!

Der Spurhalteassistent funktionierte ebenso problemlos, nervte aber irgendwann mit dem Alarmgeräusch wenn mal eine weiße Linie oder der Mittelstreifen wieder zu nahe kam. Was mir in diesem Augenblick noch fehlte war die Verkehrsschilderkennung. Der Lenkassistent ist ebenfalls ein Highlight. Insbesondere auf gut übersichtlichen Autobahnen ein absolut tolles Stück Technik. Aber auch auf allen anderen Freilandstraßen gut zu gebrauchen. Nur kurvige Strecken sind da noch ein Manko - übers Leithagebirge war es mir dann doch zu gefährlich nachdem ich zweimal aktiv eingreifen musste. Ach ja, natürlich immer die Hände am Lenkrad - ist ja nur ein Lenkassistent und kein selbständiger Autopilot, wie so mancher Wahnsinnige mit Unfall und/oder Leben bezahlt hat. RTFM Leute! Und keine depperten YouTube-Videos - Leuchtfackeln von Eisenbahnkletterern will auch keiner sehen.

Fazit - ich freu mich auf die nächsten Versionen und vor allem das Model 3, in dem ja der nächste Schritt zum autonomen Fahren stattfinden soll. Egal ob damit, Model S oder Model X, das ist einfach die künftige Individualmobilität. Ob meine Jungs noch einen Führerschein machen müssen? Ich denke nicht - https://derletztefuehrerscheinneuling.com/

Ein super Wochenendtrip - und Mama war es ehrlich gesagt Furzegal mit welcher Kiste ich da ankam, Hauptsach die Enkerl waren dabei. ;-)

Teslarize the world !

Euer Manfred