Erster Urlaub mit Familie und Elektroauto

Erster Urlaub mit Familie und Elektroauto - geht nicht? Geht doch!

Eigentlich ist es weniger ein Test für die Elektromobilität, als ein Test für uns jungen Eltern, ob wir das mit unserem 8 Monate alten Rabauken hinbekommen. Den Renault Zoe (= Elektroauto und unser Familienwagen neben dem Tesla) müssen wir eigentlich nicht mehr testen. Damit kann man gut auf Urlaub fahren. Die schwarze Französin bietet Platz für das Notwendigste (und nicht den gesamten Hausrat, den manche auf Urlaub mitschleppen).

Ein Google-Blick auf die ca. 160 km lange Strecke und die auf dem Weg liegenden Ladestationen erfordert keine weitere Analyse mehr. Das ist locker machbar. Zwar hat die Zoe noch einen Mini-Akku, aber dafür eine super Ladetechnik. Mit Sack und Pack gehts auf in die Steiermark, ins Hotel Retter am Pöllauberg.

 

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Feedback eines schweizer Touristen zur Österreichischen Ladeinfrastruktur

 

Feedback zur Smatrics Infrastruktur in Österreich - wie sehen unsere e-mobilen Touristen die Situation?

Durch rein zufälligen Kontakt über meine Homepage bekam ich die Möglichkeit dieses Feedback an unseren Ladestationsbetreiber SMATRICS zu lesen. Mit freundlicher Genehmigung der Firma MDW Temperatursensorik GmbH, darf ich euch hier den freundlichen aber doch kritischen Brief zum lesen veröffentlichen.

Im Prinzip sind alle erwähnten Punkte zu unterstützen und werden auch laufend in den Foren diskutiert bzw. als Feedback auch an SMATRICS kommuniziert. Mein letztes ähnliches Erlebnis an der Raststation in Ybbs/Donau endete glücklicherweise schlußendlich positiv. Die 43kW-Ladesäule akzeptierte partout meine Smatrics-Karte nicht. Die Hotline hat Samstagabend dann nach einiger Zeit und mehreren Rückrufen die Säule doch zum Laufen gebracht. Dennoch ist das für den Flächeneinsatz der Elektromobilität ein absolutes NoGo.

Wie unser netter Tourist schreibt, das muss ratzfatz wieder in Stand gesetzt werden und diese leidigen Ladekarten müssen dringend weg und einer ordentlichen, praktikablen Lösung weichen. Na denn, ...

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Sehr geehrte Damen und Herren

Während unserer dreitägigen Reise durch Österreich haben wir teilweise an Ihren Ladestationen unser Elektromobil geladen. Gerne geben wir Ihnen einige Eindrücke und Erfahrungen aus der Sichtweise eines Touristen bekannt.

Persönlich fahre ich bereits seit über 20 Jahren Elektrofahrzeuge und ebenso lange produzieren wir Strom mit unserer eigenen Photovoltaik-Anlage. Seit vier Jahren fahre ich den Tesla Roadster. 

Mir ist bewusst, dass man mit diesen Ladestationen zurzeit noch kein Geld verdienen kann. Gerade deshalb danke ich Ihnen ganz herzlich für Ihren Einsatz in Sachen Elektromobilität. 

Wir starteten unserer Reise am 14. September 2014 in CH-Winterthur und die erste Etappe führte uns über St. Anton am Arlberg, Innsbruck, Wörgl, Zell am See. Zweiter Tag Grossglockner Hochalpenstrasse, Lienz, Felbertauern nach Mittersil, Kitzbühel, Wörgl und Übernachtung in Obsteig oberhalb Telfs. Anderntags über St. Anton, Lech, Dornbirn wieder nach Winterthur. Gesamtstrecke 1075,3 km. 

Ladestellen
St. Anton: Tesla-Ladestation kostenlos.
 


Imst: SMATRICS schwer zu finden trotz Navigation. Besser in Ihrem Kurztext den Namen des Parkhauses inkl. Deck erwähnen. Ladestation hat funktioniert.


Zell am See: SMATRICS, hier war nur ein Bericht unter Lemnet.org, dass die Station seit dem 1. September 2014 defekt ist. Hier sollte vor Ort ein Elektroinstallateur alles innerhalb von 24 Stunden in Ordnung bringen. Sollte der Defekt an der Zuleitung oder der Sicherung liegen, hat Ihr Mitbewerber ElektroDrive Salzburg in Zell am See auch eine Ladestation. Allerdings kann man als Schweizer keine Ladekarte beziehen, obwohl Österreich vom Tourismus lebt. So mussten wir bei einem Hotelier leider nur mit 13A laden und den Grossglockner mit halbvollen Batterien in Angriff nehmen. Die Maut ist für Elektromobilfahrer 10€ günstiger. Auf der Strecke werden drei Ladestationen angeboten mit leider veralteter Technik von 13A. Bei einem Tesla ergibt dies pro Stunde nur eine Reichweite von ca. 18,4km.

 

Lienz: Hier wollte auch gerade ein Teslafahrer mit dem Model S aus Deutschland kommend laden. Leider war die Anlage defekt, jedoch ohne Hinweis. Wir haben bei Ihrer Hotline angerufen und den versprochenen Rückruf innerhalb 10 – 15 Minuten nie erhalten.

 

Mittersil: Mit sehr knapper Batteriekapazität mussten wir dann nach Mittersil fahren, wo wir bei Ihrer Station 3 ½ Stunden laden mussten. Danach fuhren wir nach Obsteig zum Hotel Stern, welches als erstes Hotel in Tirol mit einer Schnellladestation für alle auf dem Markt erhältlichen Elektromobile ausgerüstet ist. Diese Schweizer Anlage kostet ca. 41‘000€ und ist hier erst seit einem Monat in Betrieb. Während dieser Zeit haben jedoch bereits 10 Elektromobilfahrer im Hotel Stern übernachtet.

 

Lech: Letzte Ladestation nur mit 13A kostenlos.

Zusammenfassung von Verbesserungsvorschlägen

  • Genaue Kurzbeschreibung im Text wo sich die Ladestation befindet. Für Fahrer mit Erstkontakt sehr wichtig.

  • Ladeschild aussen am Parkhaus montiert.

  • 24/48 Stunden Reparaturdienst an defekten Ladestationen.

  • Eine Hotline, welche auch in angemessener Zeit zurückruft.

  • Für die Zukunft ein einheitliches Bezahlsystem. Im Internet sind darüber bereits mehrere Berichte darüber zu finden. Falls dies nicht eingeführt wird, wirkt sich dies negativ auf die Elektromobilität aus.

Mit freundlichen Grüssen

MDW Temperatursensorik GmbH

 

Neuwagenreiterei, die neue Form einer Kreislaufwirtschaft mit Ablaufdatum

NO

PIC !

;-)

"Kreislauf"wirtschaft mit Ablaufdatum - zu welchen Mitteln greift die darbende Automobilwirtschaft noch?

Kennt jemand noch aus den Jahren vor 2000 den Begriff der "Wechselreiterei"? Der Wechsel war früher eine Art Zahlungsmittel bzw. Möglichkeit seine Schulden zu begleichen oder Liquidität zu schaffen. Anstatt Bargeld stellte man dieses "Wertpapier" auf einen Begünstigten aus. Der konnte dann den Wechsel selbst bei einer Bank einlösen (diskontieren) oder einem seiner eigenen Gläubiger an Zahlung statt weiter geben, womit die Schuld beglichen war.

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Es ist getan - verbrennerfrei und gut

Es ist getan! ZOE & the BEAST - elektrisierender kann es nicht mehr werden.

Anfangs planten wir unseren Diesel-Zweitwagen in zwei bis drei Jahren abzutauschen. Bis dahin hätte er selten bewegt in der Garage gestanden. Nun denn, erstens kommt es meistens anders, zweitens als man denkt.

Ein paar Wochen lang suchten wir ein passendes Gebraucht- oder Vorführfahrzeug. Zugeschlagen haben wir dann bei einem Renault Zoe der Firma Mazda/Renault Hager in Hollabrunn. Schwarz sollte er sein und die Ausstattungsvariante Intens (mehr dazu unter www.renault-ze.at). Also ab nach Hollabrunn und eine Probefahrt gemacht. Die Überraschung war groß als wir das ganze gleich fix gemacht haben, aber worauf warten. Her mit der kleinen Französin.  ;-)

Besten Dank an dieser Stelle an Herrn Rausch für seine kompetenten Auskünfte und unkomplizierte, rasche Abwicklung. So kaufen wir gerne Autos. Einfach, unkompliziert, elektrisch.

Heute - passend zum Geburtstag meiner besseren Hälfte - war es dann soweit. Übernahme der kleinen Französin in Hollabrunn. Natürlich elektrische Anreise mit unserem Roadie, oder wie er künftig heißen wird "The Beast". Die Nummernschilder angebracht und schon konnte es losgehen. Ach ja, den Schlüssel brauchts natürlich auch dazu ...

... ups, ist ja kein Schlüssel, nur eine Keycard. Die muss sich nur innerhalb des Fahrzeugs befinden, ist schon was feines. Da wir die kleine Französin schon ein paar mal Probe gefahren haben, war keine Einschulung mehr nötig. Vollgeladen mit 100 % und rated Range von 120 km ging es retour von Hollabrunn in den Bezirk Bruck/Leitha.

Dazwischen lag Wien und wie es halt so ist - Stau ... aber mit der hübschen Rückansicht der kleinen Französin, hmmmm

Nach einer Fahrt von 91 km kam der Zoe in der heimischen Garage an - Restreichweite 56 km, also rein energetisch nur 64 km für die Strecke verbraucht. Schatzi hatte bei mir eine gute Schule in effizientem Fahren. ;-)

Hier stehen sie nun in trauter Zweisamkeit in der verbrennerfreien Zone. Die kleine Französin mit ihrem Beast. Keine Angst, die beiden haben sich sofort gut verstanden, teilen sich friedlich Garage und Ladedose.

Fazit - die erste Fahrt war absolut problemlos. Mein Schatz hatte Spaß mit ihrem neuen Franzosen-Flitzer. Der Kofferraum bietet ausreichend Platz für den Einkauf, Ladekabel und sonstiges Klump was man so im Auto rumschleppt und ab Herbst auch für das Kinderwagerl. Perfekt für die nächsten 3-4 Jahre.

Ein wirklich gutes Gefühl - Tankstellen sind Vergangenheit, der Benzin- oder Dieselpreis interessiert uns nicht mehr und die Energie für die beiden Hübschen kommt von der Sonne. Zukunft? Wer redet noch von Zukunft - sie ist schon da und es funktioniert. Teslafahren wird künftig auch ein wenig Zoefahren beinhalten. Also da draußen, immer einen vollen Akku und Strom in der Leitung.

Elektrische Grüße

Euer Tesla- & Zoe-Tester

Smatrics erschließt alle 9 Bundesländer

Das österreichweite Ladenetz für Elektroautos nimmt Gestalt an  erschließt alle Neune

Ich freu mich auf die erste Österreich-Rundfahrt - durch alle Bundesländer und immer eine Smatrics-Ladestation in der Nähe. Bin bisher voll zufrieden mit meiner Smatrics-Karte. Im Bedarfsfall hat sie immer gute Dienste geleistet - wie man es sich von einem Ladestationsprovider erwartet.

Neun Bundesländer – eine Ladekarte

SMATRICS, das erste österreichweite Ladenetz ist Realität

Erstmals gibt es ein österreichweites Ladenetz für E-Autos und Plug-In Fahrzeuge. Ab sofort ist SMATRICS in allen neun Bundesländern mit seinen hochwertigen, öffentlichen Ladestationen vertreten. Die Inbetriebnahme des Standorts Bregenz und damit der Schritt in das E-Mobilitäts-Vorzeigeland Vorarlberg ist ein weiterer Meilenstein.

Flächendeckendes Ladenetz in ganz Österreich mit Strom aus 100% Wasserkraft

Die nächste Ausbaustufe bis Mitte 2014 umfasst die Realisierung eines flächendeckenden Netzes in ganz Österreich mit mindestens einer Ladestation im Umkreis von vorerst ca. 60 km. „Damit steht einer voll-elektrischen und somit nachhaltigen Mobilität vom Neusiedlersee bis zum Bodensee nichts mehr im Weg.“ so SMATRICS-Geschäftsführer Michael-Viktor Fischer. Der Strom des SMATRICS Ladenetzes kommt zu 100% aus österreichischer Wasserkraft.

Attraktive Standortpartner

Zusammen mit attraktiven Standortpartnern wie z.B. OMV, REWE, APCOA wird das Netz an hochfrequentierten Standorten wie entlang der Autobahnen ausgebaut und in Ballungszentren sukzessive weiter verdichtet. SMATRICS fokussiert hierbei vorwiegend auf hochwertige Ladestationen mit 22kW AC. Ein Renault ZOE ist beispielsweise in etwas über einer Stunde dort wieder vollständig aufgeladen. Darüber hinaus werden an ausgewählten Standorten weitere  50kW DC Stationen in das Netz integriert. E-Autos, die Gleichstrom verarbeiten können (z.B. Nissan Leaf, BMW i3, Mitsubishi Outlander
etc.), laden hier in nur ca. 30 Minuten ihre Batterie wieder voll auf.

Internationale Erweiterung

Um Elektromobilität auch grenzüberschreitend zu ermöglichen, arbeitet SMATRICS mit Partnern in den Nachbarländern zusammen. Im Rahmen der Projekte „Crossing Borders“ sowie „GreeneMotion“ ist geplant, bereits im Laufe des Jahres die Anbindung an unterschiedliche Roaming Plattformen herzustellen.

Weiterführende Information

SMATRICS, ein Joint Venture von VERBUND AG und Siemens Österreich, errichtet als erster Anbieter eine österreichweite Hochleistungsladeinfrastruktur für beschleunigtes Laden von elektrifizierten Fahrzeugen mit Strom aus 100% Wasserkraft. Schon bis Mitte des Jahres erreicht SMATRICS eine flächendeckende Versorgung mit mind. einer Ladestation im Umkreis von ca. 60km. Maßgeschneiderte Mobilitätspakete inkl. Zugang zum öffentlichen Netz, die Installation und Wartung einer Wallbox zu Hause und am Arbeits-platz, eine Mobile-App mit Ladestationen-Finder sowie weitere
hilfreiche Dienstleistungen. Aktuell sind  Einführungsangebote ab 9,90€ im Monat erhältlich. Weitere Informationen unter smatrics.com.
(Quelle: smatrics.com)

 

Euer TeslaTester