Lars Thomsen Vortrag in Einsiedeln bei der Wavetrophy 2014

Große Überraschung am Abend des 4.6.2014 in Einsiedeln - Live Vortrag von Lars Thomsen bei der Wavetrophy 2014

Als wir am 4.6.2014 in Einsiedeln ankamen, hatten wir noch keine Ahnung was die bereits gerüchteweise diskutierte Überraschung am Abend sein soll. Erstmal mit dem schlechten Wetter herum geschlagen.

Am extra für die E-Fahrzeuge eingerichteten Parkplatz am Hauptplatz in Einsiedeln fiel mir dann schon ein schweizer Model S auf, welches nicht zu den Teilnehmern gehörte. Die Person, die daneben stand kam mir sehr bekannt vor. "Aus Film und Fernsehen" ist wohl auch schon überholt, denn es waren einige Youtube-Videos, woher ich den Mann kannte. Vor mir stand Lars Thomsen, einer der renommiertesten Zukunftsforscher der heutigen Zeit.

Somit war klar was die Überraschung am Abend wird. Nehmt auch die knapp 40 Minuten für ein paar erhellende Erklärungen und Aussichten, was so in den nächsten 260 bis 520 Wochen auf uns zu kommt.

Der Arm ist noch dran und zwei iPhones sind rappelvoll mit Video ;-)

Hat etwas gedauert, das von den iPhones runter zu bekommen und halbwegs zusammen zu schneiden. Frau war nicht glücklich damit, dass ich ihr iPhone auch noch angefüllt habe. Aber das kann man sich doch nicht entgehen lassen. Hätte es meinem Arm niemals verziehen, wenn er nachgelassen oder gekrampft hätte. So long! Viel Spaß beim Kucken.

Be electrified !

Manfred

Tag der Nachhaltigkeit an der NMS Oberzeiring

Tag der Nachhaltigkeit im steirischen Oberzeiring - die neue Mittelschule weiht ihre PV-Anlage ein

Auf Einladung der Firma Solar-Neuper www.solar-neuper.at und der NMS (neuen Mittelschule) Oberzeiring durfte ich an der Einweihung der neuen PV-Anlage am Dach der Mittelschule im Rahmen der Veranstaltung zum "Tag der Nachhaltigkeit" teilnehmen. Die Schüler und Schülerinnen der NMS hatten zu diesem Tag in mehreren Projekten das Thema aufgearbeitet. Eine Gruppe befasste sich mit der nachhaltigen Stromproduktion in der Region, eine weitere Schülergruppe präsentierte ihre Ideen zu Recycling-Kleidung. Das Thema Elektromobilität wurde ebenfalls behandelt und eine Schülergruppe präsentierte ihre Erkenntnisse zu den aktuell verfügbaren Fahrzeugen am Markt.

Die zahlreich anwesenden Schüler, Eltern und Besucher (ca. 300) folgten interessiert dem  Referat von DI Josef Bärnthaler (Energieagentur Obere Steiermark) zum Thema „Energiewende“. Zum Thema "Erneuerbare Energien“, im Speziellen Photovoltaik und Wasserkraft, präsentierte DI Burkhard Neuper (Solar Neuper) interessante Fakten und Projekte in der Region. Mag. Manfred Peischler referierte danach über die sinnvolle Nutzung von Industrieabwärme am Beispiel der Zellstoff Pöls AG, deren Fernwärmesystem bereits 15.000 Haushalte versorgt.

 

Im Anschluss mussten die bereits etwas ungeduldigen Kinder und Jugendlichen noch ein paar Ausführungen von E-Autofahrern in der Praxis lauschen. Alle haben es brav durchgehalten ;-). Erfahrungen mit dem Peugeot Ion und dem Renault Zoe vermittelten durchwegs positives Feedback und dass E-Autos in den Alltag bereits bestens zu integrieren sind. Dann durfte auch ich ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern und berichtete über die brandaktuell stattgefundene Wavetrophy 2014 und dem Weltrekord in Stuttgart. Das Video vom 8. Tag der Wave bildete den Abschluss. Die Besucher waren erstaunt über die verschiedenen teilnehmenden Fahrzeuge und darüber, dass all diese Fahrzeuge in nur knapp einer Woche mehrere tausend Kilometer und mehrere tausend Höhenmeter bewältigt haben. Die Wavetrophy zeigt eindrucksvoll, was die heutige Technik bereits zu leisten vermag und dass es oft nur einer kleiner Verhaltensanpassung bedarf, diesen Schritt in eine saubere, co2-freie Mobilität zu machen.

Nach dem offiziellen Teil wurde dann die PV-Anlage am Dach des Schulgebäudes eingeweiht. Die E-Fahrzeuge konnten inspiziert und ausprobiert werden. Die NMS hat hier keine Mühen gescheut und tatsächlich die gesamte Palette an E-Fahrzeugen organisiert. Vom E-Fahrrad über den neuen BMW-Scooter waren Motorräder von ZERO (www.chilli-x.at), BMW i3, Smart, VW eUp, Nissan Leaf, Renault Zoe, Peugeot Ion, Ford Focus-e, natürlich unser Tesla Roadster und ein Tesla Model S vor Ort. Vielen Dank an dieser Stelle an den Tesla Club Austria bzw. Teslamotors Österreich, Miso Kampus, für seine kurzfristige Zusage. Die Fahrzeuge trafen auf größtes Interesse und es wurde viel diskutiert und ausprobiert (vor allem die Auto-Hupen waren bei den Kindern sehr beliebt ;-)   ).

Elektrische Grüße - be electrified!

Euer Tesla-Tester

Zukunftsthema Elektromobilität beim Kraftwerk Theiss

6.6.2014 - Theiss electric - Viel Interesse am Zukunftsthema Elektromobilität - beim Kraftwerk Theiss

(Bildquelle: www.im-plan-tat.at)

Am 6. Juni 2014 versammelten sich zahlreiche Elektrofahrzeug-Modelle bei der Veranstaltung „THEISS ELECTRIC“ beim EVN-Kraftwerk Theiß. Die Gemeinde Gedersdorf hatte mit Unterstützung der EVN und des Planungsbüros im-plan-tat interessierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen, die Mobilität der Zukunft schon heute kennenzulernen. Trotz hochsommerlicher Temperatur sind viele der Einladung gefolgt und zeigten großes Interesse an den ausgestellten Elektro-Fahrzeugen.

Von E-Fahrrädern über E-Scooter und E-Motorräder bis hin zu E-Autos und Hybridautos reichte die Palette der über 30 Fahrzeuge, die von den Besucherinnen und Besuchern begutachtet und mit viel Begeisterung getestet wurden. Viele der derzeit am Markt verfügbaren Elektro- und Hybridautos waren vertreten, darunter auch der Nissan Leaf, das weltweit meistverkaufte E-Auto, sowie der Renault Zoe, das im Vorjahr meistverkaufte E-Auto in Österreich. Mit dabei waren außerdem: BMW i3, Mitsubishi i-MieV, Opel Ampera, Renault Kangoo, Tesla Model S, Toyota Auris Hybrid, Toyota Jaris Hybrid, Volvo V60 Hybrid und VW e-up!. Weiters konnten der E-Micro-Scooter „Schweber“, das E-Trikke, E-Fahrräder, E-Roller und das Johammer-Elektromotorrad getestet werden.

 

V.l.n.r.: Vzbgm. Erich Berger, DI Olivier Danninger (ecoplus), Josef Breitner, UGR Ernst Surböck (Krems), Mag. Paul Hinner (EVN), Dr. Adolf Aumüller (EVN), Bgm. Ing. Franz Brandl, Landtagspräsident Ing. Hans Penz, Bgm. Anton Pfeiffer (Foto: im-plan-tat)

V.l.n.r.: Josef Kreuzeder (Porsche St. Pölten), Mag. Paul Hinner (EVN), Bgm. Ing. Franz Brandl, DI Matthias Zawichowski , DI Oliver Danninger (Foto: im-plan-tat)

Bürgermeister Ing. Franz Brandl und Dr. Adolf Aumüller, Leiter der EVN Kraftwerke, freuten sich über das rege Interesse und konnten auch Landtagspräsident Ing. Hans Penz bei THEISS ELECTIC begrüßen. Dieser betonte die Bedeutung von Elektromobilität für die Erreichung der Energieziele des Landes Niederösterreich und dass Elektromobilität aus ökologischer Sicht nur mit Ökostrom sinnvoll ist. Gerade in unserem Bundesland ist die Ausgangslage dafür sehr gut - bereits über 90 % des Stroms werden aus erneuerbarer Energie erzeugt, bis 2015 sollen es sogar 100% sein.

Um die Erreichung der Landes-Energieziele zu unterstützen, bietet das Land NÖ seit Anfang des Jahres auch spezielle Förderungen für Elektromobilität, die DI Oliver Danninger (ecoplus) bei seinem Vortrag vorstellte: „Der Wehmutstropfen bei den Elektroautos ist derzeit leider noch der Preis. Die Preisentwicklung geht aber rasant nach unten und das Land NÖ unterstützt noch bis Ende 2015 Private, Unternehmen, Vereine und Gemeinden beim Kauf eines Elektroautos mit einer Investitionsförderung und einem „Begeisterungspaket“, das u.a. geförderte Fahrtechniktrainings und geförderte Tickets für den öffentlichen Verkehr beinhaltet. Elektroautos sollen sich spätestens nach 5 Jahren im Vergleich zu konventionellen Autos rechnen, so lautet das erklärte Ziel des Landes NÖ.

DI Matthias Zawichowski (im-plan-tat) hat schon zahlreiche Kilometer elektrisch zurückgelegt und berichtete aus seiner Erfahrung: „Es geht nicht mehr darum, schneller zu sein, sondern effizienter zu sein! Elektroautos bieten dafür auch entsprechende Tools, die es ermöglichen, die eigene Fahrweise dahingehend zu analysieren und das motiviert noch zusätzlich, freiwillig effizienter zu fahren.

Über das „Strom tanken“ und was es dabei zu beachten gilt, informierte Mag. Paul Hinner (EVN): „Rund 80 % der Ladevorgänge finden erfahrungsgemäß zu Hause statt. Wenn Sie ein Elektroauto längerfristig bei sich zu Hause laden wollen, empfiehlt es sich, die Hausanlage und den dafür vorgesehenen Anschluss zu prüfen, ob diese entsprechend ausgelegt sind – dann steht dem sicheren Laden zu Hause nichts mehr im Weg.“ Die Gelegenheit, mit den Experten und Elektroauto-Nutzern zu diskutieren, wurde von den Besucherinnen und Besuchern im Anschluss ausführlich genützt.

Fotogalerie

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.894075957275005.1073741834.717867568229179&type=1

Mit dabei auch insgesamt 3 Tesla Model S - Mitglieder des Tesla Club Austria. Danke an dieser Stelle für die Teilnahme im Namen des Clubs (Fotos: im-plan-tat).

 

Be electrified !

Manfred

Erstes internationales Symposium E-Mobility & Energymanagement

23.5.2014 - Erstes internationales Symposium EEM 2014

Zum Abschluss des ersten Masterstudiengangs E-Mobility & Energy Managment der NDU St. Pölten fand am 22. und 23.5.2014 das erste internationale Symposium für E-Mobility & Energy Management statt. Die NDU, das AIT, die TU-Wien und Austrian mobile power laden zur Präsentation der Neuigkeiten rund um die Themen ein.

Das Programm am 23.5. in St. Pölten umfasste Vorträge von

Oliver Danninger, ecoplus, "e-mobility in Lover Austria - Targets and potentials"

Peter Kondel, AMP, "The e-mobility alliance - Tasks and forecast for the e-mobility requirements in Austria"

Katharina Olbrich, EVN, "Model Region Electric Mobility in Lower Austria - how electric mobility changes the mobility behaviour of commuters"

Thomas Makrandreou, ABB, "Current Status and developments in the field of fast charging infrastructure for EVs"

Bernhard Stürmer, ARGE Kompost & Biogas Österreich, "Demand Response with renewable energy sources"

Thomas Greigeritsch, NDU Student, "Sustainability Performance Evaluation of global energy mixes for power supply"

 

Danach konnten die Arbeiten der NDU-Absolventen begutachtet werden und Fragen zu deren Themen und Ausarbeitungen gestellt werden. In den Pausen und nach den Vorträgen wurde angeregt diskutiert.

Die seitens der Veranstalter organisierten Elektrofahrzeuge, BMW i3, Renault Zoe, Opel Ampera, Tesla Model S und Tesla Roadster konnten hautnahe begutachtet und Probe gefahren werden.

Die zukünftigen Studenten der NDU informierten sich schon mal vorab, was in Zukunft an Herausforderungen auf sie zukommt ;-)

Be electrified

Euer Tesla-Tester, MSc

Sportwagenopening in Bad Leonfelden

1. - 3.5.2014 Sportwagenopening in Bad Leonfelden mit elektrischer Beteiligung - alt trifft neu

Auf Einladung von Mr. Ferrari, Heribert Kasper, waren wir mit dem Roadster beim Sportwagenopening in Bad Leonfelden dabei. Das Event hatte caritativen Charakter - "Sportwagenfahrer mit Herz", der Reinerlös kam Pro Juventute zu gute. Unter der Flagge des Tesla Club Austria, Regro Elektrogroßhandel, e-mobil in NÖ, Wiener Modellregion und mundi Consulting, wollen wir die Welten ein wenig näher zusammenrücken. Vielleicht auch ein wenig Neues in die Sportwagenszene bringen, die ja durchwegs noch von VKMs dominiert wird. Sportwagen sind auch in der elektrischen Version ein Hingucker und vermitteln Spaß am Fahren. Andere Vorteile, wie das fehlende Abgas, wenig Lärm und geringe Erhaltungskosten sind hierbei nicht primär vorrangig, sollten aber auch mitbedacht werden.

Für die Sternfahrt Richtung Bad Leonfelden war unser erster Treffpunkt an der Raststation Korneuburg. Überpünktlich parkten wir gleich mal neben einer sonnengelben Corvette ein.

  

Nach und nach trafen Ferraris, Lamborghinis, Porsche und Aston Martin ein. Für viele Leute, vorwiegend Kerle  ;-)   würde das wohl einen hohen Adrenalinspiegel auslösen, beim röhrenden Klang der V8-Maschinen und dem leicht beißenden Benzingeruch. Vor einigen Jahren wäre es mir vermutlich nicht anders ergangen. Wäre mir der Tesla Roadster nicht dazwischen gekommen, hätte uns möglicherweise eine Corvette, Viper oder Mustang geblüht. Aber wie so oft kommt es erstens anders und zweitens als man denkt. Heue fahre ich in meiner Rolle als e-mobiler Vorreiter mit mehreren Millionen Euro an benzin- und adrenalingeschwängerten Supersportwagen durch die Gegend ... und es regt sich bei mir nix. Der Teslavirus hat ganze Arbeit geleistet ;-)

Beim ersten Plaudern mit den Sportwagenfans nebst Beifahrer(innen), stellen sich altbekannte Fragen - wie weit, wie schnell, wie lange, etc.. Da stürmt plötzlich ein unbeteiligter Tankstellenkunde mit angelegter Handykamera auf uns zu - Lambo, Corvette, Aston Martin und Tesla - dreht Fotos schießend und mit breitem Grinsen eine Runde um den Tesla und so schnell wie er kam, war er auch wieder weg ;-) Konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen.

Zur Abfahrt von der Raststation gab es dann die obligate Convoy-Aufstellung nebst wartender Menge an Tankstellenkunden. Eine Menge Staub und röhrende Motoren sorgten für Erinnerungsfotos. Nur einer rauschte lautlos unter verwunderten Blicken los. Ganz entspannt bei 120 sah ich die Benzinwelle davonheizen, im wahrsten Sinne des Wortes ;-) Das Navi schalteten wir gleich mal aus, der Benzingeruch würde uns schon den richtigen Weg weisen ;-)

Eigentlich dachte ich wir wären die Letzten, aber nein - nach knapp 3 Stunden gemütlicher Fahrt kamen wir als einer der Ersten in Bad Leonfelden an. Check-in im Falkensteiner und Handshake mit Herrn Kasper. Sogar eine 32A-Ladestation für den einzigen E-Sportler war organisiert (Dank an Wolfgang für die Organisation an dieser Stelle).

 

Die Strecke über 244 km ließ noch rund 95 km im Akku. 16,1 kWh auf 100 km verbraucht, das sind 161 Wh/km. Gegenüber den sportlichen Kollegen haben wir das Benzinäquivalent von knapp 1,7 Litern auf 100 km "verbrannt" - schon die NEFZ-Verbräuche liegen bei den Kollegen wohl weit darüber.

Der erste Abend klang nett aus. Ein wenig das Spa genossen, an der Hotelbar ein paar interessante Sportwagengespräche und ein wunderbares Abendessen rundeten den Ausklang des ersten Tages ab. Nebenbei trifft man zufällig noch nette Kollegen - ein Gruß an dieser Stelle nach Linz in die Racon, unser Schwestern-IT-Haus.

BOAH!! Leonfelden - den zweiten Tag nenn ich BOAH-Tag

Boah! Voll gut gepennt im Falkensteiner! Boah! Frühstücksbuffet vom Feinsten! Boah! Was blüht hier bloß in Bad Leonfelden? Die Kiste voll mit Blütenstaub! Also mal ne Runde mit dem Gartenschlauch getanzt, zur Verfügung gestellt vom Hotel Falkensteiner. Wurde von allen Teilnehmern dankend angenommen.

Nach dem Frühstück und der Gartenschlauchdusche ging es zur Convoy-Aufstellung für die Fahrt nach Krumau. Boah! War das laut! Dann Abfahrt, an organisierten Straßensperren vorbei. Boah! Immer der Nase nach - im wahrsten Sinne des Wortes - da brauchst kein Navi mehr. Bei aller Liebe zum Sportwagen ... nach den ersten 30 km im Pulk fahren, wurde mir schon etwas schwindlig vor lauter Benzindämpfen. Boah! Was da rausgehauen wird, ist kein Vergleich mit normalem dichten Verkehr! Da kann man froh sein, dass für das Auto für die Masse strengere Abgasregeln gelten. Schade drum, Sportwagenausfahrten mit offenem Fenster durch die Landschaft würden den Spaßfaktor noch eindeutig heben.

Auf dem Weg nach Krumau drehten wir in so manchem Dorf noch eine Runde über den Hauptplatz. Viele Leute auf der Straße, die fleißig mit Handys und Kameras die visuellen Eindrücke festhielten. In Krumau angekommen röhrten die Motoren in den engen Gassen der Altstadt besonders laut. Im Tourismusstädtchen war am Hauptplatz ordentlich was los, inklusive Begrüßung durch die Offiziellen.

  

Nach einer kurzen Führung durch die Altstadt war noch Zeit für ein, zwei Fragen des interessierten Publikums. Dann hieß es schon wieder einsteigen und los Richtung Freistadt. Boah! War das wieder Hölle laut! Und unter benzingeschwängerter Luft rollten wir als einziger lautlos übers Kopfsteinpflaster davon.

Boah! Irgendwie die falsche Ausfahrt am Kreisverkehr genommen - doch nicht so gut "der Nase nach" ;-) Boah! Vorbei an der Auffahrt Richtung Linz. Boah! Auf die Benzinbrüder ist kein Verlass, jetzt aktivieren wir mal das Navi. Mit 30 Minuten Verspätung kamen wir in Freistadt an - so kann es gehen, aber Dank Navi noch vor einigen anderen. Sportwägen ohne Navi? Egal, der Hauptplatz in Freistadt war gut besucht und der kleine orange E-Flitzer fiel jedenfalls auf.

Jetzt am zweiten Tag denke ich doch darüber nach, wo die Gemeinsamkeiten zwischen klassischen Verbrennersportwagen und der neuen Generation E-Sportwagen liegen. Das gemeinsame ist das sportliche Äußere, der Spaß am Fahren ... und das war's auch schon. Das Interessensgebiet von Ventilen, Vergaser, Einspritzer zu Umrichter, Akku, Ladetechnik könnte nicht unterschiedlicher sein. Die Gedankenwelten sind doch noch etwas von einander entfernt. Bei manchem mehr, bei anderen weniger. Aus den unterschwelligen Spitzen gegen Tesla ist das eine gut erkennbar. Die interessierten Fragen manch anderer lassen schon auf ernsthaftes Interesse schließen.

Als dann noch Markus Kreisel mit seinem e-Porsche (www.ev-cars.at) vor dem Hotel Falkensteiner eintraf, war die Begeisterung und Überraschung groß. Ein Porsche mit E-Antrieb!? Mit 400 km Reichweite? Das war schon was außergewöhnliches. Kontakte wurden geknüpft und technische Möglichkeiten besprochen ... ob da nicht bald auch was anderes elektrifiziert wird?

 

Der abschließende gemeinsame Abend in der Waldschenke war durch nette Gespräche und ausgezeichnetem Essen geprägt. Die feierliche Enthüllung eines Ferrari-Gemäldes von John Owen, einem örtlich ansässigen Maler, war das geplante Highlight.

Eine Runde durch Oberösterreich am dritten Tag bei regnerischen Wetter

Am dritten Tag startete der Tross am Morgen Richtung Ried im Innkreis los, um beim örtlichen Lamborghini-Händler die feierliche Premiere der neuesten Innovation des Herstellers bei zu wohnen. Da wir vor haben nach dem weiteren Halt in Wels wieder Richtung Niederösterreich auf zu brechen, war jede Lademöglichkeit willkommen. Herr Priewasser organisierte gleich einen seiner Kollegen, um uns Strom zu geben. Danke dafür.

 

Selbstverständlich durfte man einen Blick in den neuen Huracan werfen und Probe sitzen. Wer das nötige Kleingeld besitzt kann sich dieses formschöne Schmuckstück in die Garage stellen. Man sollte aber nochmal soviel Kleingeld haben das Ding zu versteuern und mit Betriebsstoffen zu versorgen. Boha! Ey!

  

Von hier nach Wels ging es dann weiter mit Gästen an Bord. Von Pro Juventute wurde eine Schar an Kindern zu Lamborghini Priewasser mitgebracht. Unter den Kindern und Jugendlichen wurden nun die Beifahrerplätze verlost und in den Sportwägen bis Wels mitgenommen. In Wels angekommen wurden die Kinder im Einkaufscenter wieder von Pro Juventute übernommen. Eine nette Geste der Sportwagenfahrer, wobei ich mir natürlich gewünscht hätte, mehr E-Flitzer wären dabei gewesen. So hatte ich nur die Möglichkeit ein junges Mädchen von der Sinnhaftigkeit des Elektroantriebs zu überzeugen.
Das Event im Einkaufscenter Wels hat mich nicht so überzeugt wie die übrige Organisation des Sportwagenopenings. Nebst der für meinen Geschmack etwas dünnen Präsentation und Showrahmen war die Örtlichkeit zwar nett, aber wenig geeignet für ein paar PS-Monster. Die Draufgabe mit einem 800 PS-Ferrari dann noch in der geschlossenen Halle etwas röhrenden Motorenlärm zur Belustigung der Zuschauer zu veranstalten, war etwas zu viel des "Guten".

Während sich der Sportwagentrupp wieder Richtung Bad Leonfelden aufmachte, nahmen wir die Rückfahrt nach Niederösterreich in Angriff. Bei einem kurzen Zwischenstopp in Amstetten, statteten wir der gut versteckten Smatrics-Ladesäule noch einen Besuch ab. War echt schwer das Ding zu finden ohne genaue GPS-Angaben und Unkenntnis darüber, dass es die Adresse in Amstetten gleich zwei mal gab. Eine gute Stunde haben wir mit Suchen verbracht und sie dann doch gefunden.

Alles in allem ein gut organisiertes Event mit Öffentlichkeitswirksamkeit. Lediglich der Elektroanteil unter den Sportwagen ist mir persönlich zu klein gewesen, aber dagegen kann man ja was unternehmen ;-) 

Noch mehr Bilder vom Sportwagenopening in Bad Leonfelden

Elektrische Grüße - be electrified!

Euer Tesla-Tester