Wavetrophy 2014 - Auch Mistwetter muß mal sein - von Rheinfelden über Baar nach Einsiedeln

4.6.2014 - Von der Zwei-Staaten-Stadt über Baar in die Energiestadt Einsiedeln

Der heutige Tag dürfte unter keinem guten Stern stehen. Regen, Regen, Regen, ... Und wir sollen die 133 km nach Rheinfelden in knapp 1 Stunde 30 schaffen. Das wird eng, aber wir nehmen die Herausforderung an. Dort warten dann zwei Schulen und ein Wasserkraftwerk auf unseren Besuch. Auf der Autobahn Richtung Zürich ließ dann der Regen nach, aber leider nahm der Verkehr zu. Zürich um 9 Uhr vormittags ist keine Empfehlung wert. Nach einer quälenden und zeitraubenden Fahrt durch Zürich haben wir zwar einiges auf der Autobahn aufgeholt, aber auch viel Energie verbraucht. Schließlich hat uns ein Unfall auf der A3 kurz vor Rheinfelden dann die letzten Minuten für eine pünktliche Ankunft geraubt und wir kamen bei der ersten Schule 10 Minuten zu spät an. Dennoch haben wir uns positiv präsentiert. Es ist schön wenn man bei den meisten Kindern, Mädchen wie Jungs, das Glitzern in den Augen sieht beim Anblick des Roadsters. Ist halt doch ein Blickfang und jeder will gleich reinsetzen und am besten eine Runde fahren. Da ist aber der Zeitplan leider zu straff. Nach der zweiten Schule ging es rüber zum Wasserkraftwerk der Energiedienst AG - über einen Damm, der die beiden Länder verbindet. Dieses Rhein-Kraftwerk versorgt beide Stadtteile gleichermaßen mit Energie. Eine USP des Kraftwerks - die beiden Stadtteile sind in zwei verschiedenen Staaten - Schweiz und Deutschland. Eine Führung durch das Kraftwerk zeigte die moderne Ausstattung - 4 Kaplan-Turbinen erzeugen bei gutem Wasserstand genügend Strom für beide Stadtteile. Für die 100 km nach Baar mussten wir dann doch ein wenig an der 32A-Dose laden, da sich das sonst eher nicht ausgegangen wäre - die Autobahn ist ein Energiefresser sondergleichen.

Nach einem kleinen Snack und einer Warnung vor der örtlichen Kantonspolizei ging es dann weiter nach Baar wo wir wieder vor vielen Schülern die Fahrzeuge präsentierten und viele Fragen beantworteten. Einmal mit Probesitzen angefangen, nimmt das kein Ende mehr ;-))

Das letzte Ziel des Tages war Einsiedeln. Die restlichen 30 km dorthin waren auch ohne nachladen möglich. In Einsiedeln angekommen wurden wir gleich von unserer Partnerfamilie für die Unterkunft empfangen. Danke an dieser Stelle an Familie Weisshaupt für den netten Empfang, die super Unterkunft in ihrem Haus und an die Tochter für den tollen Kuchen. Das war echte schweizer Gastfreundschaft - wirklich tolle Menschen. Vom Parkplatz wurden wir zur Unterkunft chauffiert - natürlich elektrisch mit einem Zoe. Leider wurde das Event in Einsiedeln dann doch vom Wetter getrübt. Ein kurzer Besuch im örtlichen Männer-Kloster mit pompöser sakraler Ausstattung und kirchlichen Chorälen, gesungen vom Durchschnittsalter >80. Da ist mit Nachwuchs ;-) wohl nix, waren schon sehr betagt die Herren Mönche. Das Highlight des Abends war dann die Übergabe des Energiestadt-Labels an die Stadtgemeinde Einsiedeln und ein Vortrag vom derzeit angesagtesten Zukunftsforscher Lars Thomsen. Hab den Vortrag mit dem iPhone mitgeschnitten, dabei wäre mir beinah der rechte Arm abgefallen ;-)) Aber es hat sich gelohnt - war ein toller Vortrag und die Zuhörer waren durchwegs begeistert.

Der Tag in Bildern:

Wavetrophy 2014 - Über ein kleines Stückchen Österreich und das große Wasser in die Schweiz

3.6.2014 - Über Vorarlberg und den Bodensee in die Schweiz - eigene Fähre nur für uns.

So, die Reichweiten-Challenge haben wir geschafft und 10 Punkte eingesackt. Ab nach Konstanz. Ofterschwang und die Sonnenalp waren super! Eine Reise wert und die Pension Bader Christa half uns mit einer 16A-Drehstromdose über Nacht aus. Eine sehr nette Pension und offenen Steckdosen für Emobilisten! Damit blockierten wir keine Steckdose mehr am Ladeplatz für die anderen Fahrzeuge mit weniger Reichweite.

Roadie war jetzt wieder vollgeladen (von 0 weg ;-)  ) und somit wieder einsatzbereit. Auf dem Weg nach Wolfurt ging es über den Riedbergpaß auf 1400 m. Endlich wieder mal ein paar Kurven ziehen. Die Effizienzfahrt war ok, machte aber natürlich wenig Spaß. Leider verloren wir aufgrund einer Baustelle am Paß ca. 15 Minuten, die aufgrund des Verkehrs in der Gegend einfach nicht aufzuholen waren. LKWs sind hier permanent fahrende Hindernisse.

An der Schule in Wolfurt wurden dann neben den Sitzen im Roadster auch ausführlich die Hupen getestet. Die Bewertung der Fahrzeuge war nebensächlich, Hauptsache Lärm machen. Hm, .... nächste Challenge: wie lange kann man hupen, bis der Akku leer ist?

Danach ging es nach Bregenz zum Festspielhaus. Die Teilnehmer einer stattfindenden E-Mobility-Konferenz konnten sich in einer Pause am Platz der Wiener Symphoniker bei den Wave-Teilnehmern über Fahrzeug, Tour und Erfahrungen informieren. Vielen Dank an dieser Stelle an Christoph von Mundi-Consulting für die Unterstützung und das nette Gespräch in Bregenz. Vielleicht trifft man sich ja nochmal in Interlaken.

Heute ist ein etwas stressiger Tag - von einem Ort zum nächsten. Nach Bregenz geht es weiter nach Friedrichshafen und zwar in den Zeppelin-Hangar. Wow! Das muss man gesehen haben. Ein riesen Hangar! Gab schon ein tolles Bild mit dem Zeppelin im Hintergrund und den 75 Teams daneben. Der zweite Zeppelin konnte dann noch bei Start und Landung beobachtet werden. Schon beeindruckend diese Luftschiffe - wer noch kein passendes Thema für den nächsten Urlaub hat ... Zeppelin-fahren ... oder fliegen? Wie auch immer ;-))

Als nächstes Stand die Fähren-Überfahrt über den Bodensee nach Konstanz am Programm. Es war eine eigene Fähre nur für die E-Autos reserviert. Da haben die Verbrenner in der Schlange schon mal blöd geguckt, als wir alle an ihnen vorbei rollten auf unsere eigene Fähre ... ätsch !   ;-) War toll über den Bodensee zu schippern. Auf der anderen Seite fuhren wir dann zum Seewellen-Event von Timo im Hafen von Konstanz und dann weiter auf die Blumeninsel Mainau. Diese Insel ist in privatem Besitz der Gräfin Bernadotte und ist nur über eine schmale Straße zugänglich. Auto sind dort grundsätzlich nicht erlaubt und müssen eigentlich vor der Inselzufahrt auf eigenen Parkplätzen abgestellt werden. Wir hatten mit der Wave aber eine Ausnahmegenehmigung und durften lautlos auf die Insel rollen. Manche nehmen ihren Job dann doch etwas zu genau. So mußte z.B. unser schöner Torbogen nach wenigen Minuten wieder abgebaut werden - er störe das Inselbild und da könnte dann ja jeder kommen und was aufstellen wollen. Naja, die Gräfin selbst hat das wohl eher nicht in Auftrag gegeben. Das Abendevent auf der Insel war dann nett organisiert und Chris Payne präsentierte einen Ausschnitt aus seinem Film "Revenge of the electric car". Am Abend brach dann just bei der Weiterfahrt zum Hotel der Regen über uns herein. In der Jugendherberge teilten wir uns dann zu acht ein Zimmer, eine Dusche und ein WC. Da muss man durch ... war aber ganz ok, da hatten wir schon schlimmere Waldarbeiter im Zimmer ;-))

Morgen geht es dann in die Zwei-Länder-Stadt Rheinfelden und weiter nach Einsiedeln - spannende Strecke, die mit über 230 km zu Buche schlägt.

Der Tag in Bildern:

Wavetrophy 2014 - Harter Reichweitentest nach Ofterschwang

2.6.2014 - Wie weit fährt ein 3 Jahre alter Roadster noch? Harter Reichweitentest nach Ofterschwang

Als hätte ich es geahnt. Technische Universitäten sind nicht dazu geeignet passende Ladeinfrastruktur für eine derart große Menge an Elektrofahrzeugen bereit zu stellen. Die Erfahrung hatten wir schon mehrmals bei der Wavetrophy 2012 und 2013 gemacht. Auch hier wieder, alles toll vorbereitet, aber leider ohne Support und ohne Überwachung. Schon auf dem Weg ins IBIS-Hotel mussten die Ersten wieder kehrt machen, da der Strom ausgefallen war. Wir mussten zwar nicht laden, wegen der Reiweiten-Challenge, es war dennoch ärgerlich. Ach ja, IBIS-Hotel, für eine Nacht ok. Aber wehe ihr kommt als zahlender Gast auch nur 1 Minute zu spät! Das geht gar nicht! Fixe Sperrzeiten sind einfach einzuhalten. Ob man dann auf einer U-Bahn-Bank schläft ist dann egal. Wichtig ist nur pünktlich sein. Frage mich, ob das mit Budget gemeint ist? Wer zu spät kommt, schläft gratis auf der Parkbank.

Egal, eigentlich gehört diese Erfahrung noch zum Vortag. Per U-Bahn ging es zurück zum TUM-Gelände wo die Fahrzeuge von den Studenten hinsichtlich Ladetechnik bewertet wurden. Danach gab es eine kleine Führung durch die heiligen Hallen der Batterieforschung. Nette Einblicke, aber nichts Konkretes, also keine Fragen bitte - Lithium-Luft kommt, aber keiner weiß wann und wie. Bei der Abfahrt nach Schwangau (ca. 130 km) testete Team Bolt dann noch seine Stoßdämpfer indem er mit dem umgebauten Mazda 5 über zwei hohe Stufen seitlich des Parkplatzes fuhr, hat alles gehalten aber wild ausgesehen. Über die Idee des Architekten neben den Parkplätzen 30 cm hohe Stufen zu bauen lassen wir uns an dieser Stelle nicht aus. Die Strecke nach Schwangau war dann schon etwas fad im Sparmodus bei ca. 70 km/h. Vor allem die Zurückhaltung war schwierig wenn die großen SUVs meinten, sie müssten einem von hinten auf das Navi-Display schauen. Mit knapp 140 rated und 100 ideal Range kamen wir in Schwangau an. Letzte Möglichkeit zu laden vor der letzten Etappe nach Ofterschwang. Noch eine letzte Diskussion, ob wir es mit dem Paß aufnehmen oder sicherheitshalber doch drum herum fahren. Es ging zu Gunsten "drum herum" aus.

An dieser Stelle muß ich mal die Frage stellen, wozu müssen Tesla Model S permanent geladen werden? Gerade mit einem Model S braucht man nicht an jeder Steckdose zapfen, wenn man schon so einen riesen Akku mit riesen Reichweite mit sich schleppt! Auf der anderen Seite bin ich auch froh darüber, da ich als Roadster-Fahrer bisher immer das Image des "rasenden Ladeinfrastrukturproblems" unter den E-Fahrern hatte - kaum angestöpselt war L1 futsch. Obwohl ich sicher ein Ausnahme-Teslanaut war und meist brav Ampere freigegeben habe, wenn andere sie brauchten. Heuer wurde mir das Image abgenommen - danke an die Model-S-Fahrer!  ;-)

In der Reichweiten-Challenge waren noch 3 Teams: Bolt mit dem 700km-Mazda, die Lightning Rods mit dem Model S und wir. Die Herausforderung galt also unserem Roadi, denn die anderen beiden sollten wohl ohne Probleme ankommen. Interessanterweise waren wir dennoch die ersten in Ofterschwang mit 0 km Restreichweite. An dem Sammelparkplatz sind wir glatt vorbei "gerauscht" und gleich mal zum Hotel. Nach ein paar Runden um das Hotel (immer noch mit 0 km Restreichweite) sind wir dann doch zurück zum Sammelparkplatz, nur um dann doch wieder zum Hotel gelotst zu werden. Mit 0 km Restreichweite bekommst da schön langsam Nervenflattern. Team Bolt war zwischenzeitig angekommen, Lightning Rods noch nicht zu sehen. Der Ladeplatz war noch unberührt, kein Serviceteam zu sehen, also rasch einen 63A-Adapter von Familie Kuhn ausgeborgt und Roadie an den Tropf gehängt. Zumindest solange, bis die anderen eintreffen. Ergebnis der Challenge: alle drei ohne Zwischenladen. Wir hatten 420,04 km mit durchschnittlichen 53 km/h bei ca. 116 Wh/km oder 11,6 kWh/100 km zurückgelegt. Und ... gestartet waren wir mit 94 % und hatten noch 7 % Rest-Akku. Da wären also noch ein paar Kilometer möglich gewesen.

Am Abend rätselte ich kurz über ein neues Gesicht in der Runde, aber nicht lange. Chris Payne war unter uns! Der Macher von "Who killed the electric car" und "The revenge of the electric car". Wie geil ist das denn! Muß Schluß machen hier und mich um ein Foto kümmern! Ciao! 

Bilder des Tages:

Wavetrophy 2014 - München wir kommen!

1.6.2014 - Im Anflug auf München, wir kommen!

Wir lassen den HPC in Wolpertshausen schweren Herzens hinter uns und begeben uns wieder ins Land der blauen CEE-Stecker ;-). Der Weg führt uns zuerst nach Nördlingen zu einem Biogas-Werk. Die Hinweisschilder mit gelber Schrift auf weißem Hintergrund konnte man gerade noch entziffern und schließlich reicht es ja dem Geruch nach zu gehen ;-). Dort angekommen wehte uns der Wind der Veränderung entgegen - oder noch besser der Geruch der Veränderung. Puh! Ein Aufenthalt, der selbst landlufterprobte herausfordert. Sonst war alles toll organisiert. Es gab Kaffee und Kuchen und nettes Geplauder vor einem riesigen Haufen aus Biomasse (hauptsächlich Mais). Die Verwertung von Biomasse ist ja grundsätzlich zu begrüßen, leider wird hier wir bei vielen anderen geförderten Höfen, die Biomasse eigens dafür angebaut. Das heißt es geht Ackerflächen für Nahrung verloren, stattdessen wird Nahrung vergoren und verbrannt. Da können wir sicherlich noch nachbessern. Die Führung durch das Biogas-Werk haben wir dann geruchsbedingt abgebrochen. War dann doch zu viel des Guten.

Die Fahrt ging weiter nach Neuburg an der Donau. Dort wurden wir schon am Ortsanfang von der örtlichen Feuerwehr empfangen, die uns mit Folgeton und Blaulicht zweimal durch die Ortsmitte schleuste. Danach ging es weiter zu den Stadtwerken Neuburg. Dort war ein kleines Fest organisiert und die Fahrzeuge wurden präsentiert und konnten geladen werden. Mit etwas Verzögerung starteten wir dann noch nach Pfaffenhofen, wo wir am Hauptplatz für ein paar Minuten verweilten.

Das heutige Etappenziel lag nahe München, in München-Gaching, am TUM-Gelände (Technische Universität München). Die eigentliche Herausforderung des Tages lag aber in der Challenge für Reichweite bzw. effizientes Fahren. Jede Station des heutigen und morgigen Tages bringt 2 Punkte. 10 Punkte gibt es nur, wenn man morgen Oftenschwang ohne Zwischenladen erreicht. Das sind über 400 Kilometer, aber wir haben die Herausforderung angenommen - oder sollte ich sagen "ich" hab sie angenommen (mein Schätzelein ist weniger davon begeistert  ;-) ). Am TUM-Gelände nach rund 200 km angekommen stehen noch 240 rated und 190 ideal auf der Uhr. Bin der Überzeugung die restlichen rund 200 km sind auch zu schaffen, obwohl es hier durch die deutschen und österreichischen Voralpen geht. Nur mit den Pässen hadere ich, würd ich mir gern ansehen, aber nicht wenn ich dabei mitten in den Bergen strande und einen sündteuren Akku zu Schrott fahre. Na, mal sehen - drüber schlafen ...

 

Bilder des Tages:

 

Wavetrophy 2014 - Ein neuer Weltrekord zum Auftakt

31.5.2014 - Tag 1 - Ein neuer Weltrekord zum Auftakt der Wavetrophy

Um 6:30 in der Früh läutete der Wecker. Schnell alles zusammen gepackt. Der Zeitplan ist knapp. Dem Hotel Mercure in Böblingen-Hub nochmal für den nächtlichen Strom gedankt und ab ging's durch Stuttgart zum Mercedes-Benz-Museum. Der SWR3 war dabei und hat bereits heute Vormittag in den Nachrichten berichtet:

http://swrmediathek.de/player.htm?show=9a8cc810-e8e1-11e3-94f4-0026b975f2e6

Es hat geklappt ! Neuer Weltrekord ! Mit einem supertollen Abschluss am Zielparkplatz - ein Herz für die Elektromobilität mit allen Teilnehmern gebildet (am Ende des Videos gut zusehen).
Ein toller Auftakt. Schon in der Früh beim Mercedes-Museum war ich überwältigt von so vielen Elektroautos verteilt über den gesamten Parkplatz. Eines nach dem anderen traf ein, ob Waveteilnehmer, Stuttgarter eCar2Go oder einfach praktizierender Emobilist. Alle sind sie gekommen - einfach der Wahnsinn hier !

Dann ging es los. Über 3,5 Kilometer rollte die Menge in Reih und Glied los. Am Ende stand ein riesen Parkplatz auf dem wir das Herz für die Elektromobilität bilden sollten. Kein Verkehr störte die Parade, dafür sorgte die Polizei und hat die Kreuzungen bzw. die Strecke abgesichert. Leise und sauber rollte die Parade am Zielparkplatz ein - einziger Lärm war das Freudengehupe und nach einer gefühlten Ewigkeit wurde der neue Rekord verkündet. Knapp 500 rein elektrische Fahrzeuge wurden gezählt, dazu nochmal über 100 Plug-In-Hybride, die ebenfalls am Ende der Parade teilnehmen durften. Es war der reine Wahnsinn zu zu sehen, wie die auf dem Parkplatz einfahrende Kolonne nicht abriss, immer mehr und mehr strömten nach. Alles gesittet und koordiniert, kein Gedrängel und kein Chaos und pünktlich zur geplanten Uhrzeit war es inkl. Herz vollbracht.

Noch voller Adrenalin ging es dann nochmal nach Bietigheim-Bissingen um eine am Viaduktplatz stattfindende Verbrenner-Verkaufsshow ein wenig aufzumotzen. Siehe da, kaum fuhren die ersten E-Fahrzeuge ein, zog es die Besucher wie magnetisch in die Mitte des Platzes wo unser Standplatz war. Da waren die Verbrenner froh als wir nach einer Weile dann doch weiter fuhren nach Heilbronn.

Am Heilbronner Hauptlatz angekommen war ich erstaunt über das Engagement der Stadt. Der gut besuchte Hauptplatz war voll mit interessierten Leuten. Vor lauter Quatschen hab ich dann gleich mal meinen ersten Sonnenbrand heuer abgeholt. Egal, was tut man nicht alles für die gute Sache ;-)
Pünktlich wie die Eieruhr war dann die Abfahrt nach Wolpertshausen. Ein supernetter Empfang mit Moderation und Publikum. Siehe da, hier gibt es einen HPC. Da konnte ich das Angebot von 70 Amps aus der Gemeinde mit über 120 % erneuerbarer Energieerzeugung nicht ausschlagen.
Umfassend wurde uns die Gemeine präsentiert - Windkraftanlagen, Photovoltaik und Biogasanlagen werden hier erfolgreich betrieben. Wie auch biologische Landwirtschaft ohne Spritzmittel und Dünger steht hier die Nachhaltigkeit in Fokus. Eine erfolgreiche Vorzeigeregion.

gefahrene Kilometer X = X kWh = X EUR


Die Bilder des Tages: