11.6.2015 Anreise von Hainfeld nach Plauen

 

11.6.2015 Anreise des Team Austrias Greensportcars zur Wavetrophy mit kleinen Hindernissen

Los ging es mitten in der Nacht. Um ca. 2h Nachts starteten wir in Hainfeld NÖ los.

Wir planten unsere Anreise so streßfrei wie möglich, Ladehalt in Wels bei Wels Energie, dann nach Passau über den Energiepark Hirschaid letztendlich nach Plauen. Tja in aller Herrgottsfrüh war es leider nicht möglich, in Wels zu laden. Trotz aller Bemühungen des sehr hilfsbereiten Portiers. Wir wichen aus nach Ried im Innkreis um eine öffentliche Ladesäule zu nutzen, leider war diese nicht zugänglich, da die ganze Stadt Baustelle ist. Wir wichen aus auf eine  Baustelle.

Die Bauarbeiter waren schon verwundert dass grade an Ihrer Baustelle ein E Sportwagen lädt. Natürlich stellten wir uns vor und der Polier billigte unsere Laderei.

Weiterfahrt nach Passau zur Fa. Oswald - Nissan Händler. Das Team war sehr Freundlich und die Laderei funktionierte am 43 KW Port ohne Probleme.

Wir hatten genug Zeit zu Frühstücken und unss alle möglichen fossilen Fahrzeuge dies noch gibt anzusehen, da grade in dem Viertel es nur so wimmelte von Autohäusern. 

Um 11:00 fuhren wir dann zum Energiepark Hirschaid, wo grade heute eine Veranstaltung stattfand. Somit war der originale Tesla HPC zugeparkt und wir mussten etwas improvisieren. Es genügte aber sowieso nur eine Stune Ladehalt.

  

Weiterfahrt nach Plauen wo wir dann um ca. 18:00 ankamen. Im Gasthof Zwoschitz wurden wir freundlich empfangen und mit Strom versorgt.

Immerhin hatten wir es geschafft rein elektrisch ohne gröberen Probleme ca. 800 km zurückzulegen innerhalb 16 Stunden mit Zwischenpausen von insgesamt 8 Stunden.

Liebe Grüße

Andreas & Willy

1.6.2015 Team Greensportcars in der Vorbereitung

 

1.6.2015 Wavetrophy Vorbereitungsphase für Team Greensportcars hat begonnen

Heute am 1.6.2015 hat unser Fahrer Andreas Ranftl seinen Wave-Flitzer abgeholt. In den nächsten paar Tagen wird er sich auf den Roadster einstellen und seine Tücken und Stärken herausarbeiten. Schließlich wollen wir das Team Greensportcars auch 2015 wieder auf dem Stockerl sehen ;-) Abgesehen davon ist für 2 Personen über 10 Tage das Gepäck gut überlegt zu packen. Der Platz neben all den Kabeln, Verteilern und Adaptern ist spährlich - ein echter Sportwagen halt.

Als erfahrener Waver sind die Voraussetzungen perfekt. Wir wünschen ihm und seinem Copilot Willi alles Gute! Seine Firma Lux-Bau ist mit passenden Aufklebern auf dem Roadster mit dabei. Und unserem treuen schweizer Unterstützer und Sponsor - Mundi Consulting - ist an dieser Stelle ebenfalls herzlich gedankt.

Fa. Lux setzt verstärkt auf E Mobilität und fährt dieses Jahr wieder bei der Wave 2015 mit, die von Plauen aus über Berlin Quer durch ganz Deutschland bis in die Schweiz im Ort St. Gallen endet. Besonderheit der diesjährigen Wave ist die Anfahrt zum Start und vom Ziel welche mit einem legendären Fahrzeug der Marke Tesla gefahren wird. Ein Highlight ist noch die Königsetappe, welche einen 1100 km lange Fahrt innerhalb 30 Stunden vorsieht und dies rein Elektrisch! Pilotiert wird das Fahrzeug von Hr. Ranftl Andreas  und als Co Pilot Hr. Willi Wesseli. Insgesamt wird eine Strecke von 3400 km rein elektrisch in ein einhalb Wochen zurückgelegt.

www.wavetrophy.com

Ziel ist es zu zeigen, dass eine Umstellung auf E Mobilität problemlos möglich ist. Immerhin sind im Unternehmen schon 3 Elektro Firmenpritschenwagen im Einsatz, sowie zwei Dienstfahrzeuge, welche ausschließlich mit Ökostrom betrieben werden. Zukünftig wird eine komplette Umstellung auf E Antrieb forciert um weiterhin die Verantwortung für unsere Umwelt tragen zu können.

Als neueste Entwicklung des Hauses wird auf eine Micro PV Anlage verwiesen, welche Steckerfertig an jeden Hausbalkon oder sonstigen Fläche montiert werden kann.

Informationen dazu unter www.luxbau.at/aktuelles.htm

Zu erwähnen ist auch dass eigens entwickelte Solarcarports und E Ladestationen für Gemeinden, Kommunen und Privatpersonen in unserem Leistungsportfolio enthalten sind. Natülich proffessionelle Beratung zu Regenerativen Energien bis hin zur E Mobilität wo schon sehr große Erfahrung vorhanden ist.
 

Liebe Grüße

Andreas Ranftl

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Zimmermeister Andreas Ranftl
Josef Lux und Sohn Baumeister GesmbH
Baumeister-Baumarkt-Zimmerei-Planung
Kirchengasse 7, A-3170 Hainfeld
tel   +43 2764 2695-24
mobil +43 664 4899622
fax   +43 2764 2695-23
email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.luxbau.at
   www.microhotel.at

Firmensitz        Kirchengasse 7, A-3170 Hainfeld
Firmenbuchnummer  FN 82916k
Firmenbuchgericht Handelsgericht St. Pölten
DVR-Nummer        0174530

Wavetrophy 2015 wir sind wieder mit der Welle

Wavetrophy 2015 wir sind wieder mit der Welle live dabei!

Zum vierten Mal ist das Team von Greensportcars bei der Wavetrophy mit dabei. Nach zwei ersten (2012, 2014) und einem zweiten Platz (2013) ist die Teilnahme 2015 gar keine Frage. Die anfangs noch recht kleine Welle, ausgelöst von Louis Palmer, hat sich mittlerweile zu einem passablen Event auf europäischer Ebene entwickelt. 90 Teams und Fahrzeuge aus der ganzen Welt tragen das Thema Elektromobilität hinaus unter die Leute.

 
Die heurige Tour führt von Plauen über Dresden nach Berlin, von dort über Darmstadt, Mannheim wieder in die schweizer Berge. Dabei ist die größte Herausforderung die Königsetappe von Berlin nach Bern 1000 km in 30 Stunden. Mehr Details zur Route gibt es hier.
 

 
Unser Fahrer, Andreas Ranftl, ist ein alter Bekannter der jährlichen Tour. Er war schon bei der allerersten Wave 2011 mit dabei. 2015 lenkt er unseren orangenen Flitzer mit dem Solardach über die Straßen Europas. Sein Engagement in Sachen Emobility und erneuerbare Energie ist in NÖ gut bekannt. In seinem Unternehmen, der Firma Lux-Bau, wird konsequent daran gearbeitet, interne Prozesse zu optimieren und auch die Belegschaft ist angehalten den E-Fuhrpark zu nutzen und ressourcenschonend mit den Werkstoffen umzugehen. Er selbst hat sein Eigenheim bereits energieautark gemacht, mit PV am Dach, eigener Wasserkraft und einem Speicher im Keller. Selbstredend, dass in seiner Familie auch nur Elektroautos gefahren werden.
 
Wir wünschen dem Team alles Gute und eine tolle Fahrt!
 
 
 

eRUDA 2014 - das war die elektrische Runde um den Ammersee

27.9. + 28.9.2014 - die zweite eRUDA startet zur Umrundung des Ammersees und des Starnberger Sees nahe München

Was ist die eRUDA? Eine Runde um den Ammersee - eine Veranstaltung von E-Mobilisten für E-Mobilisten und jene, die es noch werden wollen. Der Organisator, Werner Hillebrandt-Hansen, lud 2014 zum zweiten Mal zur e-mobilen Ausfahrt rund um den Ammersee, in der Nähe von München, ein. Schon Anfang 2014 nutze ich die Early-Bird-Option und meldete uns inkl. den Tesla Club Austria an.

Meine angetraute Beifahrerin fiel mir leider aus, also sprang kurzfristig unsere Präsidentin des Bundesverbandes für nachhaltige Mobilität in Österreich ein. Also machten wir uns auf in das rund 500 km von uns entfernte Inning bei München auf. Angesagt waren rund 160 E-Fahrzeuge aus allen Bereichen, ein- und zweispurige, Klein- und Kompaktwagen, Limousinen und Sportflitzer (gibts nur von Tesla übrigens), Serien- und Eigenbaufahrzeuge.

Die Infrastruktur entlang der österreichischen Autobahnen lässt bereits nur mehr wenige Wünsche offen, Jammern auf hohem Niveau bei den E-Mobilwilligen-aber-doch-noch-Stinkerfahrern. Smatrics hat hier bis dato einen guten Job geleistet und auf Autobahnraststätten leistungsfähige Ladestationen aufgebaut. Tesla rückt ebenfalls mit deren Superchargern in Österreich vor und baut kräftig in ganz Europa aus.
Mit dem Roadster sind längere Strecken grundsätzlich kein Problem. Erste Station war unser altbekannter HPC (HighPowerConnector) in Linz beim Spitz-Hotel. Dort ein kleiner Kaffee und ein Snack und nach knapp 2,5 Stunden ging es mit 300 km im Akku weiter. In Mondsee holten wir uns was g'scheites zu Essen und konnten in der Zeit noch ein paar kWh an der neuen Smatrics-Ladestation zuladen. Schön markierte Parkplätze an einer gut sichtbaren und prominenten Position.

Die letzten 200 km nach Inning waren dann noch gespickt mit einem nächtlichen Stau vor München, der uns ca. 30 - 40 Minuten Zeit kostete. In Inning angekommen hatten wir immer noch 40 km im Akku. Der Ladeplatz der eRuda befand sich gleich um die Ecke. Während der nächtlich noch laufenden Vorbereitungen konnten wir gemütlich über Nacht wieder vollladen.

Die Veranstaltungshalle gleich vor Ort war beim Fahrerbriefing am nächsten Morgen gut gefüllt. Alles Top organisiert - Akkreditierung war rasch erledigt, kleines Frühstück beim Briefing.

 

Nur die zeitliche Taktung bei der Abfahrt zog den Start ein wenig in die Länge. Man wollte halt jedem Fahrer die Möglichkeit geben sich und sein Fahrzeug vorzustellen. Von Inning ging es entlang des Ammersees nach Diessen. Direkt an der Seestrasse war ein kleines Stadtfest aufgebaut und wurde von den begeisterten Zuschauern bei der Zieleinfahrt begrüßt. Nach der Zieldurchfahrt wurden die Fahrzeuge auf der Seestrasse aufgereiht. Das war schon ein beeindruckendes Bild, 160 E-Autos in einer Reihe, davon alleine ca. 50 Renault Zoe. Ein kleiner Bauernmarkt versorgte die Teilnehmer und Gäste mit regionalen Getränken und Speisen.

Von dort ging es dann weiter nach Landsberg auf der anderen Seite des Seeufers. Die Stadt hatte dazu die Innenstadt und den Hauptplatz gesperrt. Viele interessierte Bürger, eine kleine Rundfahrt mit dem Roadster für die lokalen politischen Vertreter und das schöne Wetter machten den Tag perfekt. Leider war die Innenstadt etwas zu klein, um alle E-Fahrzeuge an einem zentralen Ort aufzunehmen, also mussten einige auf einen nahen Platz ausweichen.

Anschließend ging es wieder retour nach Inning. Der gut ausgestattete Ladeplatz und die festgelegte Ladereihenfolge trugen wesentlich dazu bei, dass jeder seine Portion Strom bekam. Die Tagestour war mit knappen 80 km nicht wirklich das Reichweitenproblem mit dem Roadster. Also warteten wir ein wenig ab, bis wir dann eine 32A-Dose in Beschlag nahmen.
Als Abendevent stand eine Bootsfahrt auf dem Ammersee auf dem Programm mit üppigem Buffet und einigen netten Gesprächen mit den Teilnehmern.

Der zweite Tag startete wieder recht früh bei etwas Nebel. Trotzdem sollte es laut Wetterbericht noch sonniger werden. Doch schon bei Eintreffen am Ladeplatz kam mir bereits ein sonniges Strahlen von Britta entgegen. Britta trafen wir auf der WAVE 2013, wo sie auf Basis dieser 10 Tage-Tour durch Europa mit ihrem Verlag www.capscovile.de an einem Spionageroman arbeitete - das Ergebnis www.blackhungarian.de ist spannend und gelungen, sowie auf amazon.de bestellbar. Danke an dieser Stelle für die nette Begrüßung - übrigens C hat sich auch sehr gefreut. ;-)


Die Etappe führte um den benachbarten Starnberger See. Von Inning nach Weilheim und von dort über Starnberg wieder zurück nach Inning. Nachdem sich der Nebel ein wenig verzogen hat, zeigte sich die spektakuläre Landschaft zwischen den beiden Seen, allemal ein paar Urlaubstage wert sich das anzusehen und zu genießen. Am Hauptplatz in Starnberg war was los. Wir durften in die Fußgängerzone einfahren und inmitten diverser Gastgärten nahmen wir Aufstellung. Begrüßung durch die Stadtverwaltung, wieder viele interessierte Bürger und ein gemütlicher Eiskaffee rundeten den Mittagsaufenthalt ab.

In Starnberg war für uns dann schon das Ende der eRUDA, da wir die 500 km zurück nach Wien auch noch anzutreten hatten. Also verabschiedeten wir die eRUDA in Starnberg und nahmen die Ausfahrt Richtung Wien. Auch Sonntags staut es sich in und um München. E-Mobilität wird dieses Problem der großen Städte definitiv nicht alleine lösen, da müssen Raum- und Verkehrskonzepte neu gedacht werden. Man stelle sich vor - wir schaffen es hier in Europa mit unseren vergleichsweise kleinen Städten nicht, wie sieht die Sache in den Megacities von heute und in Zukunft aus? Ein Horrorszenario, wenn ich an den Wiener Früh- und Abendverkehr denke und der ist da noch Peanut.


Nach einem sonnigen Stau auf der A8 machten wir wieder Halt in Mondsee und den Strom bis Wien holten wir uns wieder in Linz. Wie geplant kamen wir am späteren Abend in Wien an, sodass für den Arbeitsmontag noch eine Mütze Schlaf bekommen konnten. Danke an dieser Stelle unserer Präsidentin Doris vom Bundesverband nachhaltige Mobilität und Chefredakteurin von Ökonews für die nette Begleitung und die kleine Aufmerksamkeit für unseren Kleinen.

Alles in allem hat die Fahrt wieder gezeigt, dass E-Mobilität und E-Autos im Speziellen bereits durchaus geeignet sind, den Alltag von Otto-Normalverbraucher zu bewältigen. Selbst die obligate Urlaubsfahrt über mehrere 100 km ist kein Thema mehr. Dazwischen steht nur die eigene Bequemlichkeit und momentan vielleicht noch die überzogenen Preise und der Unwillen namhafter Autohersteller über Stadtgrenzen hinaus zu blicken. Wie schon oben erwähnt haben Städte andere Sorgen als Stadtautos zu beherbergen. Zwar sind diese besser elektrisch und nicht lärmendstinkend, aber der Ausbau von Öffis ist dennoch zu bevorzugen.

Mehr Bilder von der eRUDA 2014 gibt es hier: 

 

Es war vermutlich eine meiner letzten grösseren Ausfahrten für die nächste Zeit. Leute, es war ein Spaß in den letzten drei Jahren ein wenig Zukunft mit zu gestalten und das Thema an die Menschen heran zu bringen. Ich denke wir sind auf einem guten Weg, das Ölzeitalter nicht mangels Öl zu beenden, sondern weil uns einfach was besseres eingefallen ist.

So long and thanks for the fish
Euer Teslatester

 

Stromern durch die Berge des Montafon - zweiter Tag e-Silvretta

Stromern durch die Berge des Montafon, zweiter Tag der e-Silvretta

Der zweite Tag beginnt leider mit trübem und regnerischen Wetteraussichten. Die e-Fahrer haben wieder rund 100 km vor sich, während die Classic-Fahrer rund 300 km fahren. Kurz war ich am überlegen, einfach den Classic-Fahrern nach zu fahren - Reichweite genug hätten wir mit dem Roadster ja. Da die Classic-Fahrer heute eine längere und andere Strecke vor sich haben starten die E-Fahrer zeitversetzt etwas später.

 

Ist mir gar nicht so unrecht, denn die Abgaswolken beim Start und auf der Fahrt sind schon etwas störend. Wetterbedingt und wohl auch wegen dem geringen Interesse am fehlenden Getöse waren die Besucher rar gesäht, aber sie waren da, immerhin. Mit dem heutigen Tag startet auch die Effizienzwertung. Über Nacht wurde vollgeladen und heute morgen der Ladeport verplombt. Zu Mittag darf dann aufgeladen werden für die Strecke am Nachmittag. Die verbrauchte Energie wird mit bereitgestellten Energiemessern festgestellt. Mal sehen wie effizient wir das angehen. Durch die Serpentinen schleichen ist kein angenehmer Gedanke, da fehlt mir etwas der Spaß an der Sache.

Aber egal, wir starten mal in Richtung Gargellen, wo die erste Wertungsprüfung schon wartet. Zweimal Richtungswechsel und ein kleiner Slalom. Klingt nicht so schwierig ...

... aber doch vergeigt. Den hilfreichen Tipp des netten i8-Fahrers konnten wir ja noch beherzigen, aber mit dem Roadster rückwärts auf ein nicht sichtbares Ziel zusteuern war dann doch etwas holprig. Dann noch beinah die Abgrenzung umgeräumt und mit einiger Verspätung wie man sieht durch den Lichtschranken. Das nennt man dann wohl Streichergebnis. In Summe waren 210 m in 30 Sekunden zu fahren, ca. 100 m vorwärts, dann rückwärts ein paar Meter, dann wieder Richtungswechsel und durch ein paar Pylonen wieder vorwärts. Wie gesagt, Streichergebnis.

Die Zeitkontrollen dieses Tages kann ich vorweg nehmen. Die waren alle keine Herausforderung. Wenn man nicht gerade im parkenden Pulk mit den Classic-Fahrern vor der Zeitmessung hing, war das keine Herausforderung. Die Classic-Fahrer fehlten am heutigen Tag, also leichtes Spiel.

Zurück in Partenen durften wir nachladen (als ob es notwendig gewesen wäre ... für uns). Auf den 22,5 km haben wir lt. Bordcomputer gerade mal 5,8 kWh verbraucht. Wenn man bedenkt, dass es hauptsächlich bergauf ging und wir beim Rauffahren doch mehr die Kehren genossen haben, ist der Wert gar nicht so schlecht. Nachdem die Profiteams einen ordentlichen Ehrgeiz mitgebracht haben, rechne ich uns wenig Chancen aus, aber wir werden es bestmöglich machen (ohne eine Verkehrsbehinderung darzustellen). Während der Lade- und Mittagspause gab es dann auch die Möglichkeit das Wasserkraftwerk Kopswerk II zu besichtigen. Sehr eindrucksvolle Anlage! Trotz der kurzen Führung konnte man erahnen, mit welchem Aufwand hier versucht wird den Grundstein für eine künftige nachhaltige Energieversorgung in Österreich und Europa zu legen. Leider hab ich mir die Zahlen und Leistungsdaten nicht gemerkt, aber es gibt ja das Internet: http://www.kopswerk2.at

Dann gings über Gaschurn, Partenen wieder über die Bielerhöhe nach Galtür und weiter nach Ischgl. Teilweise bereits gesehene Abschnitte, sind zwar auch beim zweiten Mal noch Eindrucksvoll, eine andere Strecke wäre uns aber lieber gewesen.

In Galtür ist von der damaligen Winterkatastrophe nichts mehr zu sehen, oder nur wenn man weiß wo man hin zu sehen hat. Eine wunderschöne Gemeinde, ist einen Besuch wert. In Ischgl wartete dann wieder eine tricky Wertungsprüfung.

Drei Kurzstrecken hintereinander ohne Erlaubnis anzuhalten. Einmal 120 m in 15 Sekunden, einmal 90 m in 15 Sekunden und einmal 60 m in 15 Sekunden. Die Herausforderung dabei, das Tempo entsprechend anzupassen und wieder sekundengenau die Lichtschranke zu treffen.

Nur 0,65 Sekunden Abweichung - Top! Danke an Christian - so etwas funktioniert nur mit einem voll motivierten Beifahrer.

Auf dem Rückweg nach Gaschurn zum Dorffest und Fußballmatch gab es noch eine kleine Wertungsprüfung mit 100 m in 20 Sekunden.

 

Nur knapp 0,72 Sekunden zu schnell, ist für uns ok.

Die Zieleinfahrt in Gaschurn fand dann wieder gemeinsam mit den Classic-Fahrern statt, die von ihrer längeren Tour zeitgleich zurück kamen. Der Platzsprecher überschlug sich vor Freude bei jedem Teilnehmer und zählte alle möglichen technischen Daten und Leistungswerte auf. Nur bei den elektrischen beschränkte man sich wiedermal auf die vorurteilbehafteten Werte. Hier könnte jedenfalls noch nachgebessert werden, eher Verbrauchs- und Kostenrelationen hervor zu heben, also stur auf dem Reichweitenthema herum zu reiten. Egal, den Vorurteilen und dem schlechten Wetter trotzend haben wir uns mit regionalen Produkten am Dorffest gestärkt und dabei der Weltmeisterschaft in Brasilien unsere Aufmerksamkeit geschenkt. Leider war das Ergebnis aus unserer Sicht wie das Wetter an dem Abend - einfach unglücklich besch....
Aber das paßt schon. Am Dorffest durften wir dann doch noch den einen oder anderen davon überzeugen, dass Elektroautos sinnvoll sind. Somit die gute Tat des Tages erledigt ;-) 

Illwerke VKW-Team III

Christian/Manfred