Wavetrophy 2014 - der letzte Tag bricht an, rauf auf die Seebodenalp zum Tourfinish

7.6.2014 - der letzte Tag der Wavetrophy 2014 ist angebrochen. Ziel Seebodenalp auf 1000 m Seehöhe

Der letzte Tag der Wavetrophy 2014 ist angebrochen. Heute stehen jedenfalls zwei Orte auf der Liste, die ich auf den letzten beiden Waves schon mal gesehen hatte. Interlaken hat sich wieder bereit erklärt die Wave zu empfangen. Ein nettes kleines Dörfchen zwischen zwei Seen - Inter laken halt  ;-) Der Amman-Hofer-Platz kam mir gleich sehr bekannt vor, als wir dort einfuhren. Dieses Jahr war aber auch der angrenzende Park reserviert, da mit 75 Teams der Platz jedenfalls überfüllt wäre. Dieses mal machte ich die Führung durchs Dorf (1x um den Park und durch die "Prachtstraße" mit den schönen Hotels retour) mit. Hängen geblieben ist leider nicht viel - nur dass es vor einigen Jahrhunderten offenbar einen Mönch gab, der sich angeblich in ein jungfräuliches Mädchen verguckt hatte und zur Strafe in Stein verwandelt wurde. Zufällig fand die Versteinerung an einem steilen Hang unterhalb eines am Berg wachenden Schlosses statt. Der Stein sieht vom Tal aus gesehen tatsächlich das Gesicht eines/des Mönches aus. Naja, so entstanden die Schauergeschichten in der Vergangenheit. Gleich gegenüber sieht man übrigens das Jungfrauenjoch. Ob das jetzt was miteinander zu tun hat, kann sich jeder selbst ausmalen ;-) Nach der Führung gab es für die Teilnehmer ein wirklich tolles Risotto - welches mich ein wenig an das Kloster-Risotto in Monza vor 2 Jahren erinnerte. War vorzüglich.

Danach ging es rüber nach Stansstad, dazwischen lag der Brünigpaß auf 1000 m Seehöhe. Problemlos rauf und energieerzeugend runter - hach einfach schön hier. Jetzt lag nur noch die Seebodenalp vor uns. Noch einmal 1000 m Seehöhe zu erklimmen auf wenigen Kilometern, ne steile Sache also. Es sollte steiler werden als ich dachte und noch dazu eine Straßenbreite, die den Gegenverkehr zur echten Gefahr werden ließ. Serpentine um Serpentine tasteten wir uns langsam vor mit zwei kritischen Situationen mit Gegenverkehr. Ist schon mulmig, wenn es rechts von einem steil bergab geht und riesige SUVs mit Zür'cher Kennzeichen sich von oben nach unten den Weg bahnen (in Zürich braucht man ja ganz dringend SUVs, damit man die im Überfluss vorhandenen Parkflächen sinnvoll verstellt). Energetisch war es kein Problem auf die Seebodenalp und siehe da ... wir waren sogar die Ersten oben. Nicht mal das Serviceteam war da. Die Veranstalter und Gäste warteten schon ungeduldig auf das Eintreffen der ersten Fahrzeuge also bat uns der Veranstalter gleich mal oben vor das Restaurant vorzufahren. Bei noch abendlichen 30 Grad durften wir im Interview ein wenig resümieren und über die Erlebnisse plaudern. Ein begeistertes Publikum staunte dann nicht schlecht über den zweiten Ankömmling - Team Bolt - mit seinem 700-Kilometer-Metron (Mazda-5). Sukzessive trafen nun die Teams ein und es füllte sich der Ladeplatz und die Sitzplätze im eigens dafür aufgestellten Festzelt. Die ganze Prozedur dauerte doch ein paar Minuten, bis dann doch mal das Buffet eröffnet wurde. Alle Teams waren froh, das Ziel erreicht zu haben. Leider gab es ein paar Ausfälle - auch ein Serviceteam (Jaromir) hat es leider erwischt. Alle am letzten Tag und überwiegend technische Gebrechen, Reifen, Motorwelle und andere Kleinigkeiten streikten zum Schluss doch noch. Insgesamt 5 Teams mussten noch per Servicewagen ins Ziel gebracht werden. Eine sehr niedrige Ausfallsquote bei diesem großen Teilnehmerfeld.

Die Sonne war bereits daran, hinter den Bergen sich zur Nachtruhe zu begeben, als Louis nun endlich die wartende Meute mit den Ergebnissen der Wavetrophy 2014 nicht weiter auf die Folter spannte. Die Details zu den Ergebnissen werden auf der Homepage der Wavetrophy in Kürze veröffentlicht: www.wavetrophy.com

Wir konnten es kaum glauben, als unser Team für den 1. Platz aufgerufen wurde! Two and a half person in a Tesla Roadster won the Wavetrophy 2014 ! Unglaublich aber wahr. Wir waren so von der Rolle - ich brachte nur ein paar Dankesworte raus. An dieser Stelle vielen lieben Dank an Tamara für die sicherlich anstrengende Begleitung. Wie heißt es so schön das Sprichwort mit der starken Frau ... ! Es war ein paar mal wirklich schwierig und anstrengend, aber die Mühe hatte sich dann doch gelohnt und unser Sohnemann hat somit bereits mit seinen ersten Lebensmonaten einen Rekord aufgestellt und die Wavetrophy gewonnen. Beruflich schon die besten Voraussetzungen ;-) Danke von uns auch für die tolle Organisation der Ladehalte an das gesamte Team, sowie an Louis für den tollen Rahmen und die sicherlich anstrengenden Arbeiten im Vorfeld. Ganz besonderer Dank gehört natürlich auch den teilnehmenden Teams. Mit 75 Teams durch Europa zu fahren ist schon was spezielles und die hie und da aufgetretenen Reibungspunkte sind normal und wurden erwachsen und mit Respekt gelöst.

Vielen Dank an die Unterstützer unseres Teams: Mundi Consulting, future-mobility.eu, REGRO Elektrogroßhandel, e-mobil in Niederösterreich, Wiener Modellregion.

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